Sommerhitze: So schützen Sie Ihre Gesundheit

Hohe Temperaturen gehören zum Sommer – doch besonders während einer Hitzewelle kann die Sommerhitze den Körper stark belasten. Flüssigkeitsmangel, Kreislaufprobleme, Hitzeerschöpfung oder sogar ein Hitzschlag können die Folge sein.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen können bei hohen Temperaturen Beschwerden entwickeln, insbesondere bei körperlicher Aktivität oder wenn sie zu wenig trinken.

Mit einigen einfachen Massnahmen können Sie Ihren Körper schützen und auch an heissen Sommertagen gesund bleiben.

Warum kann Sommerhitze für den Körper gefährlich werden?

Unser Körper versucht, seine Temperatur konstant zu halten. Bei hohen Aussentemperaturen geschieht dies vor allem durch Schwitzen und eine verstärkte Durchblutung der Haut.

Je wärmer es wird, desto stärker muss der Körper arbeiten, um überschüssige Wärme abzugeben.

Gleichzeitig verliert er durch das Schwitzen Flüssigkeit und Elektrolyte. Werden diese Verluste nicht ausreichend ausgeglichen, kann es zu Dehydrierung und Kreislaufproblemen kommen.

Bei langanhaltender oder besonders intensiver Hitze kann die natürliche Temperaturregulation des Körpers schliesslich überfordert sein.

Wer ist bei einer Hitzewelle besonders gefährdet?

Grundsätzlich kann Hitze jeden Menschen belasten. Einige Personengruppen reagieren jedoch empfindlicher auf hohe Temperaturen.

Besondere Vorsicht gilt für:

  • ältere Menschen
  • Babys und kleine Kinder
  • Schwangere
  • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Menschen mit Diabetes
  • Personen mit Nieren- oder Lungenerkrankungen
  • Menschen, die regelmässig bestimmte Medikamente einnehmen
  • Personen, die körperlich im Freien arbeiten oder Sport treiben

Gerade bei bestehenden Erkrankungen kann starke Hitze zusätzliche Belastungen für Herz und Kreislauf verursachen.

1. Ausreichend trinken – auch bevor Sie Durst haben

Eine der wichtigsten Massnahmen bei Sommerhitze ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Warten Sie möglichst nicht, bis Sie starken Durst verspüren. Regelmässiges Trinken über den gesamten Tag hilft dem Körper, Flüssigkeitsverluste durch das Schwitzen auszugleichen.

Wasser und andere geeignete alkoholfreie Getränke sind dabei eine gute Wahl.

Alkohol sowie übermässiger Konsum von stark koffeinhaltigen oder sehr zuckerhaltigen Getränken sollten insbesondere bei grosser Hitze eingeschränkt werden.

Bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen können individuelle Empfehlungen zur Trinkmenge gelten. In diesem Fall sollte die geeignete Flüssigkeitszufuhr mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

2. Die heissesten Stunden des Tages vermeiden

Während einer Hitzewelle sollten anstrengende Aktivitäten möglichst nicht während der heissesten Stunden stattfinden.

Sport, Gartenarbeit oder andere körperlich belastende Tätigkeiten lassen sich besser auf den frühen Morgen oder den späteren Abend verschieben.

Wer sich tagsüber draussen aufhalten muss, sollte regelmässige Pausen im Schatten oder in kühleren Räumen einplanen.

3. Leichte und luftige Kleidung tragen

Auch die richtige Kleidung hilft dem Körper bei der Temperaturregulation.

Helle, locker sitzende und atmungsaktive Kleidung kann dazu beitragen, dass Wärme besser abgegeben wird.

Bei direkter Sonneneinstrahlung sind zusätzlich eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und geeigneter Sonnenschutz empfehlenswert.

4. Räume möglichst kühl halten

Nicht nur draussen kann Hitze belastend sein. Auch stark aufgeheizte Wohnungen können insbesondere nachts zur Belastung werden.

Lüften Sie möglichst früh am Morgen oder spät am Abend, wenn die Aussentemperaturen niedriger sind.

Während der heissesten Tageszeit können geschlossene Fenster sowie heruntergelassene Rollläden oder Vorhänge dabei helfen, zusätzliche Wärme draussen zu halten.

Warnzeichen: So erkennen Sie Hitzeerschöpfung

Es ist wichtig, die ersten Anzeichen einer hitzebedingten Erkrankung frühzeitig zu erkennen.

Mögliche Symptome einer Hitzeerschöpfung oder Dehydrierung sind:

  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche
  • Muskelkrämpfe
  • starkes Schwitzen
  • Kreislaufprobleme

Treten solche Beschwerden auf, sollte die betroffene Person die Hitze verlassen, sich an einen kühleren Ort begeben und körperliche Belastung vermeiden.

Bei starken, anhaltenden oder sich verschlechternden Beschwerden sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Hitzschlag: Wann wird Hitze zum medizinischen Notfall?

Ein Hitzschlag ist eine ernsthafte medizinische Situation.

Warnzeichen können unter anderem eine stark erhöhte Körpertemperatur, Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder andere neurologische Auffälligkeiten sein.

Bei Verdacht auf einen Hitzschlag sollte sofort medizinische Hilfe organisiert werden.

Besonders bei älteren Menschen oder Personen mit chronischen Erkrankungen sollten ungewöhnliche Veränderungen während einer Hitzewelle ernst genommen werden.

Chronische Erkrankungen und Sommerhitze

Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten bei hohen Temperaturen besonders aufmerksam sein.

Hitze und Flüssigkeitsverlust können beispielsweise den Kreislauf und die Nieren zusätzlich belasten. Auch bestimmte Medikamente können beeinflussen, wie der Körper mit Hitze oder Flüssigkeitsverlust umgeht.

Setzen Sie Medikamente jedoch niemals selbstständig ab oder verändern Sie die Dosierung ohne ärztliche Rücksprache.

Wenn Sie unsicher sind, wie sich hohe Temperaturen auf Ihre Erkrankung oder Ihre Medikamente auswirken können, empfiehlt sich eine individuelle ärztliche Beratung.

Gesund durch den Sommer in Basel

Mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, weniger körperlicher Belastung während der heissesten Tageszeit und einem bewussten Umgang mit den ersten Warnzeichen lassen sich viele hitzebedingte Gesundheitsprobleme vermeiden.

Besonders ältere Menschen und Personen mit bestehenden Erkrankungen sollten während längerer Hitzeperioden auf Veränderungen ihres Wohlbefindens achten.

Bei Sanador St. Jakob in Basel erhalten Sie persönliche medizinische Beratung, Vorsorgeuntersuchungen und Unterstützung bei akuten sowie chronischen gesundheitlichen Beschwerden.

Wenn Sie während der Sommerhitze unter Kreislaufproblemen, ungewöhnlicher Erschöpfung oder anderen Beschwerden leiden, lassen Sie diese medizinisch abklären.

Vereinbaren Sie Ihren Termin bei Sanador St. Jakob in Basel.

Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Bei akuten oder schweren Beschwerden wenden Sie sich bitte an den medizinischen Notfalldienst.

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